Die Snowball-Analytics-Alternative, die dein Portfolio nicht lesen kann
Dividenden nach Abzug der Quellensteuer, MWR und TWR in jedem Tarif und deine Ausgaben direkt neben dem Portfolio. Deine Portfolio- und Wallet-Daten werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie synchronisiert werden. Gespeichert wird nur verschlüsselter Text, den wir nicht öffnen können.
14 Tage alle Funktionen inklusive · Danach dauerhaft kostenlos weiternutzen · Export in jedem Tarif
Turbobulls, wenn du Investments, Ausgaben, Gehalt und Nettovermögen an einem verschlüsselten Ort haben möchtest, mit einem kostenlosen Tarif, der nie abläuft.
Snowball Analytics, wenn du Dividenden-Ratings, ein vollständiges Rebalancing des Portfolios, Backtesting oder automatische Broker-Verbindungen suchst.
Beim Preis: Turbobulls ab €3,99 pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder kostenlos. Snowball Starter für 7,99 im Monat bzw. 79,99 im Jahr oder kostenlos. Stand: September 2026.
Geht es dir um den Preis? Alle vier Snowball-Tarife mit ihren Grenzen, so wie Snowball sie auf seiner Preisseite zeigt.
So sieht der Unterschied aus
Deine Ausgaben direkt neben dem Portfolio
Eingegangen und angekündigt, sauber getrennt
Dividenden 2026
Nach Abzug der Quellensteuer, nach Ex-Tag. Dünne graue Linie: derselbe Monat 2025. Angekündigt: vom Anbieter bekannt gegeben. Erwartet: die letzte Dividende jeder Position, auf deinen heutigen Bestand gerechnet.
Wachstum und Rendite kostenlos, Risiko im bezahlten Tarif
Dein Portfolio an jedem vergangenen Tag
14 Tage alle Funktionen inklusive, ohne Kreditkarte. Oder sieh dir zuerst die Demo mit Beispieldaten an.
So wechselst du von Snowball Analytics
- Schritt 1
Den Wiederherstellungsschlüssel sichern
Sichere den Wiederherstellungsschlüssel (Recovery Key), wenn du deinen Workspace anlegst. Weil wir deine Daten nicht lesen können, können wir auch ein vergessenes Passwort nicht zurücksetzen. Mit dem Wiederherstellungsschlüssel kommst du trotzdem wieder hinein. - Schritt 2
Die Auszüge deiner Broker importieren
Der Depotauszug deines Brokers ist das Original, aus dem alle anderen Daten stammen, und genau dafür hat Turbobulls fertige Importe: die Activity Statements von Interactive Brokers, Trading 212, DEGIRO, Coinbase, Crypto.com, Delta, eToro, Saxo, Tastytrade, Trade Republic, Avanza, Montrose, XTB, TradeVille, Investimental und Revolut, bei den Banken außerdem ING Romania, Raiffeisen Romania, Salt Bank und die Kontoauszüge von Revolut. Alle anderen Broker importierst du über den allgemeinen CSV-Import, bei dem du die Spalten einmal zuordnest. Laut seiner Preisseite exportiert Snowball Positionen und Transaktionen in jedem Tarif als CSV, auch im kostenlosen. Diese Datei funktioniert auf demselben Weg. - Schritt 3
Jeden Import mit dem Auszug abgleichen
Importiere dann einen Broker nach dem anderen und gleiche die Positionen mit dem Auszug ab, bevor du den nächsten nimmst. Die Vorschau markiert Duplikate, bevor etwas gespeichert wird. Der Import wird ganz oder gar nicht übernommen, eine fehlerhafte Datei hinterlässt also nie einen halben Import.
Darauf solltest du dich einstellen: Bei Snowball synchronisiert ein Broker, den du in einem bezahlten Tarif verbunden hast, Positionen und Transaktionen jede Nacht automatisch. Bei uns kommen sie per Datei, denn ein Synchronisierungsdienst müsste lesen, was er abruft, und unser Server kann das nicht. Für die meisten Portfolios bedeutet das einen Auszug pro Monat oder pro Quartal. Der Export aus Turbobulls ist in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen. Was du mitbringst, bleibt also nie bei uns eingesperrt.
Was passt zu dir?
Drei Fragen. Wenn Snowball besser zu dir passt, sagen wir es dir.
Beantworte die drei Fragen, dann siehst du hier unsere Empfehlung.
- Ende-zu-Ende
Mit AES‑256 auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor synchronisiert wird. Deine Finanzdaten erreichen uns nur als verschlüsselter Text.
- Datei-Importe
CSV und XLSX von IBKR, Trading 212, DEGIRO, eToro und vielen mehr, weitere folgen. Dazu ein allgemeiner Import für jede andere Datei.
- Kostenloser Tarif
Dauerhaft und ohne Kreditkarte. Wenn die Testphase endet, wird nichts gelöscht.
- €3,99
Investing Pro pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder €4,79 bei monatlicher Zahlung. Der komplette Investmentbereich, während der Ausgabenbereich genau so bleibt wie im kostenlosen Tarif. Turbo Pro für €6,66/Monat schaltet beide Bereiche frei. Darunter gibt es einen kostenlosen Tarif: ohne Kreditkarte, ohne Zeitlimit.
Direkt im Vergleich
| Funktion | Turbobulls | Snowball Analytics |
|---|---|---|
| Die Unterschiede | ||
| Verschlüsselung | AES‑256‑GCM auf deinem Gerät, mit einem Schlüssel, der aus deinem Passwort abgeleitet wird. Deine Portfolio- und Wallet-Daten werden als verschlüsselter Text gespeichert. | Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, nach eigenen Angaben. Die Sicherheitsseite beschreibt eine depersonalisierte Speicherung und Verschlüsselung bei der Übertragung; die FAQ auf der Preisseite ergänzt die Verschlüsselung im Ruhezustand. Ein Button „Alle Werte ausblenden“ verbirgt Beträge auf dem Bildschirm. |
| Datenimport | Datei-Import und manuelle Eingabe. Bewusst keine Broker-Anbindung, denn ein Synchronisierungsdienst müsste deine Positionen lesen. | Broker-Verbindungen über Yodlee und SnapTrade in den bezahlten Tarifen, mit mehr als 1.000 Brokern (ein Konto bei Starter, zehn bei Investor). Import von Broker-Berichten und CSV in jedem Tarif. |
| Ausgaben und Budgets | Ausgaben, Kategorien, Sparquote, Gehalt und Nettovermögen neben dem Portfolio, dazu Budgets nach der Umschlagmethode. | Bargeldkonten in jedem Tarif sowie Bank- oder Sparkonten neben den Depots. Keine Budgets, keine Haushaltsausgaben und kein Tracking des Gehalts. |
| Dividenden | Einnahmen pro Monat im Kalender, inklusive angekündigter, noch nicht gezahlter Beträge und Quellensteuer pro Zahlung. Vollständiger Kalender, Dividendenrenditen und die in den nächsten 12 Monaten erwarteten Zahlungen in den bezahlten Tarifen; im kostenlosen Tarif die letzten drei Monate. | Ein Schwerpunkt seines Marketings: ein Dividendenkalender mit Prognosen und individuell einstellbarer Quellensteuer in jedem Tarif sowie ein Dividenden-Rating in den bezahlten Tarifen. |
| Rebalancing und Backtesting | Rebalancing mit neuem Geld, in jedem Tarif: Du legst ein Ziel pro Position fest, gibst ein, was du diesen Monat investierst, und der Betrag wird auf die Positionen unter ihrem Ziel verteilt. Einen Verkauf schlägt die App nie vor. Kein Backtesting und keine Szenario-Modellierung. | Wirbt mit beidem. Rebalancing im kostenlosen Tarif nur über Käufe, in den bezahlten vollständig. Backtesting in jedem Tarif: 10 Jahre bei Free und Starter, 30+ Jahre bei Investor und Expert. |
| Risikokennzahlen | Sharpe-Ratio, maximaler Drawdown und Volatilität der Rendite in einem bezahlten Tarif. | Laut Preisseite „Kennzahlen (KGV, Beta, Sharpe-Ratio)“ in jedem Tarif. |
| Mobil | Eine Web-App, die du auf iOS, Android und dem Desktop installieren kannst und die auch offline funktioniert. | Native Apps für iOS und Android, im App Store und bei Google Play. |
| Grenze für Positionen | 10 Positionen im kostenlosen Tarif, unbegrenzt in den bezahlten. | 10 im kostenlosen Tarif, genau wie bei uns, unbegrenzt in den bezahlten Tarifen. |
| Preise | Turbo Pro für €6,66/Monat bei jährlicher Abrechnung oder €7,99/Monat bei monatlicher Zahlung hebt alle Grenzen auf und schaltet alle Bereiche frei. Investing Pro kostet €3,99/Monat bei jährlicher Abrechnung, nur für den Investmentbereich. Darunter gibt es einen dauerhaft kostenlosen Tarif. | Dauerhaft kostenlos, dann Starter für €7,99 im Monat oder €79,99 im Jahr, Investor für €14,99 oder €149,99, Expert für €24,99 oder €249,99, in Euro für Besucher aus der EU. Für die jährliche Abrechnung wirbt Snowball mit zwei Gratismonaten. |
| Die Gemeinsamkeiten | ||
| Portfolio-Grundlagen | Mehrere Währungen, Broker und Konten, mit Benchmarks und Performance-Analyse. | Ebenfalls abgedeckt: Anlagen in mehr als 30 Währungen von mehr als 70 Börsen, Benchmarks und eine Performance-Analyse, die Gebühren einrechnet. |
| Kein Trading-Tool | Keine Echtzeitkurse, keine Chartanalyse, keine Orderausführung. Nur Tracking und Analyse. | Ebenso. Die Broker-Verbindung über Yodlee hat laut Sicherheitsseite nur Lesezugriff. |
Die Spalte „Turbobulls“ beschreibt Turbo Pro, den Tarif, der beide Bereiche abdeckt. Investing Pro deckt die Zeilen zum Investmentbereich allein ab, der Ausgabenbereich bleibt auf dem Stand des kostenlosen Tarifs. Der kostenlose Tarif hat Grenzen, von jedem bezahlten Bereich bleibt aber ein nutzbarer Teil. Alle Angaben in der Spalte „Snowball Analytics“ stammen von den eigenen Seiten des Anbieters, geprüft im September 2026. Jede negative Aussage stützt sich auf das, was dort steht; die Seiten sind in der Fußzeile aufgeführt. Snowball Analytics kann sich seitdem verändert haben. Maßgeblich sind die Preis- und Dokumentationsseiten von Snowball selbst. Zitate von den Seiten anderer Unternehmen sind unsere Übersetzungen aus dem Englischen.
14 Tage alle Funktionen inklusive, ohne Kreditkarte. Wenn du kein Abo abschließt, nutzt du danach dauerhaft den kostenlosen Tarif, und nichts wird gelöscht.
Im Detail
Zwei unterschiedliche Ansätze für Portfolio-Tracking
Snowball Analytics ist ein Portfolio-Tracker, der öffentlich mit Werkzeugen rund um Dividenden wirbt. Laut seinen öffentlichen Unterlagen trackt er Anlagen in mehr als 30 Währungen von mehr als 70 Börsen und bietet in den bezahlten Tarifen automatische Broker-Verbindungen. Dazu kommen ein Dividendenkalender mit Prognosen, ein Dividenden-Rating, Rebalancing und Backtesting. Es gibt einen Community-Bereich mit öffentlichen Portfolios und laut Changelog seit August 2026 einen KI-Assistenten, der Fragen zu deinem Portfolio beantwortet. Snowball bietet native Apps für iOS und Android an.
Bei Turbobulls steht der Datenschutz an erster Stelle, das Fundament ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Deine Daten werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Die Plattform ist also so gebaut, dass sie deine Positionen, Transaktionen und deine Performance nicht lesen kann. Neben Investments trackt Turbobulls auch deine Wallet, Bankkonten, Gehalt, Ausgaben und Einnahmen und zeigt, wie sich deine gesamten Finanzen mit der Zeit entwickeln. Jedes Konto startet mit 14 Tagen Zugriff auf alle Funktionen, ohne Kreditkarte. Danach kannst du Turbobulls dauerhaft kostenlos weiternutzen.
Beide beherrschen Portfolios in mehreren Währungen, Benchmarks und Performance-Analyse, und keiner von beiden ist ein Trading-Tool. Unterschiede gibt es beim Umfang, bei der Datenschutzarchitektur und bei Spezialwerkzeugen, und darum geht es im Rest dieser Seite.
Wie die beiden Plattformen mit deinen Daten umgehen
TurbobullsHier liegt der grundlegendste Unterschied. Turbobulls verschlüsselt Positionen, Transaktionen und Performance-Daten auf deinem Gerät, bevor sie gesendet werden, mit AES‑256‑GCM und einem Schlüssel, der per PBKDF2 aus deinem Passwort abgeleitet wird. Die Plattform ist so gebaut, dass nicht einmal Turbobulls deine Finanzdaten lesen kann.
SnowballSnowball Analytics sagt auf seiner eigenen Sicherheitsseite offen, dass seine Daten nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind, „weil es uns nicht erlauben würde, mehrere grundlegende Funktionen des Dienstes bereitzustellen“. Dieselbe Seite beschreibt gespeicherte Daten als „depersonalisiert“, also nicht mit dir persönlich verknüpft, und bei der Übertragung verschlüsselt (HTTPS). Die FAQ auf der Preisseite ergänzt, dass die Daten im Ruhezustand verschlüsselt sind. Ein Button „Alle Werte ausblenden“ verbirgt Beträge auf dem Bildschirm. Das ist praktisch, wenn du dein Portfolio in der Öffentlichkeit ansiehst, aber eine Anzeigeeinstellung und keine Verschlüsselungsarchitektur. Broker-Verbindungen laufen über Yodlee und SnapTrade: Laut Sicherheitsseite gehen die Broker-Zugangsdaten direkt aus deinem Browser an den Aggregator, die eigenen Server von Snowball sehen sie nie, und Yodlee stellt eine Schnittstelle mit reinem Lesezugriff bereit. Laut Hilfe-Center werden Positionen und Transaktionen jede Nacht synchronisiert. Wenn du den KI-Assistenten nutzt, gehen laut Datenschutzerklärung relevante Portfoliodaten und deine Eingabe an OpenRouter, nachdem personenbezogene Daten und Kontokennungen entfernt wurden. Dieselbe Erklärung sagt, dass personenbezogene Daten in der Europäischen Union gespeichert werden und dass Daten in manchen Fällen, vor allem aus technischen Gründen, auf Servern außerhalb der EU liegen können.
TurbobullsFür die Analyse in der App erfasst Turbobulls nur ausdrücklich festgelegte Ereignisse: keine automatische Erfassung, keine Aufzeichnung von Sitzungen, keine Werbetracker, und nichts wird verkauft. So funktioniert die Verschlüsselung im Detail, auch das, was wir trotzdem sehen können.
- AES‑256‑GCM-Verschlüsselung auf dem Gerät, Schlüsselableitung per PBKDF2
- Eigene Schlüssel für jeden Workspace, Wiederherstellungsschlüssel verfügbar
- An keiner Stelle eine Broker-Verbindung
- Export in jedem Tarif, nie hinter einer Bezahlschranke
- Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, laut Sicherheitsseite
- Ein Button „Alle Werte ausblenden“ verbirgt Beträge auf dem Bildschirm
- Broker-Sync über Yodlee und SnapTrade in den bezahlten Tarifen, jede Nacht; laut Sicherheitsseite hat die Yodlee-Schnittstelle nur Lesezugriff
- Daten „depersonalisiert“, verschlüsselt bei der Übertragung und im Ruhezustand, gespeichert in der EU; manche Daten aus technischen Gründen möglicherweise außerhalb
Dividenden-Tracking: Darauf setzt Snowball
Dividenden-Tracking ist ein Schwerpunkt im öffentlichen Marketing von Snowball. Laut seinen eigenen Unterlagen bietet es einen Dividendenkalender mit den kommenden Zahlungsterminen und einen Zahlungsplan namens Future Payments mit angekündigten und prognostizierten Zahlungen für das kommende Jahr. In den bezahlten Tarifen kommt ein Dividenden-Rating dazu, das Unternehmen anhand von 13 fundamentalen Kriterien auf einer Skala von 0 bis 100 nach finanzieller Stabilität und der Wahrscheinlichkeit einer Dividendenkürzung bewertet. Wer ein Portfolio für passives Einkommen aufbaut, findet darin vielleicht einen wesentlichen Teil des Nutzens.
Auch Turbobulls trackt Dividenden. Es importiert Zahlungen für die Instrumente, die es abdeckt, und zeigt deine Einnahmen pro Monat in einem Kalender, auch angekündigte, noch nicht gezahlte Zahlungen. Diese zählen erst zu deinen Summen, wenn sie eingehen. Die Quellensteuer wird pro Zahlung erfasst, die angezeigte Zahl ist also netto und in deiner Basiswährung, und Splits werden rückwirkend berücksichtigt. Für den vollständigen Kalender und die Dividendenrenditen brauchst du einen bezahlten Tarif; im kostenlosen Tarif siehst du die letzten drei Monate. Die Einnahmen der letzten zwölf Monate und die hochgerechneten Jahreseinnahmen sind enthalten, dazu in den bezahlten Tarifen die Dividendenrendite auf den Einstand (Yield on Cost) und die aktuelle Dividendenrendite. Ein bezahlter Tarif zeigt außerdem die in den nächsten 12 Monaten erwarteten Zahlungen, geschätzt aus der letzten Dividende und dem Zahlungsrhythmus jeder Position bei deinem heutigen Bestand.
Turbobulls ist nicht um dieselben dividendenspezifischen Funktionen herum gebaut. Es hat kein Rating-System, und für die erwarteten Zahlungen brauchst du einen bezahlten Tarif, während Snowball prognostizierte Zahlungen in jedem Tarif zeigt. Wenn deine Entscheidung vor allem von Dividenden-Werkzeugen abhängt, ist Snowball darauf ausgelegt, mehr davon zu bieten. Der Unterschied bei Turbobulls liegt im Zusammenhang: Dividendeneinnahmen stehen neben Gehalt, Nebeneinkünften und privaten Ausgaben. So siehst du, ob dein passives Einkommen im Verhältnis zu dem wächst, was du tatsächlich ausgibst.
Ausgaben, Budgets und Nettovermögen
Das ist der größte Unterschied im Umfang. Turbobulls trackt neben dem Portfolio auch Ausgaben mit Kategorien und Tags, Bargeldkonten, Schulden, Gehalt und Sparquote und zeigt dein Nettovermögen über alles hinweg, dazu eine Projektion zur finanziellen Unabhängigkeit. Das Budget folgt der Umschlagmethode: Jeden Monat verteilst du das Geld, das du tatsächlich hast, auf Kategorien und siehst, was übrig ist. Nicht ausgegebenes Geld wird in den nächsten Monat übertragen, und was du zu viel ausgibst, geht vom Topf des nächsten Monats ab. So bleibt das Budget an echtes Geld gebunden.
Laut seinen öffentlichen Unterlagen führt Snowball Analytics in jedem Tarif Bargeldkonten im Portfolio, und seine eigene Vergleichsseite sagt, dass du neben deinen Depots auch Bank- und Sparkonten hinzufügen und tracken kannst. Gebühren und Steuern werden als Portfolio-Transaktionen erfasst, und die Performance-Berechnung rechnet Gebühren ein. Das ist wirklich nützlich, um zu sehen, wie stark Provisionen die Rendite bremsen. Budgets und ein Tracking von Haushaltsausgaben oder Gehalt bietet Snowball nicht: Seine Preisseite listet den Funktionsumfang Tarif für Tarif auf, und keine dieser drei Funktionen kommt darin vor. Wenn du deine täglichen Ausgaben neben dem Portfolio sehen willst, brauchst du neben Snowball wahrscheinlich eine zweite App.
Wenn du nur deine Investments tracken willst, bekommst du damit Funktionen, die du nicht nutzen wirst. Das ist gut zu wissen, bevor du ein Konto erstellst. Bezahlen musst du dafür aber nicht: Mit Investing Pro kaufst du nur den Investmentbereich, und der Ausgabenbereich bleibt so, wie er im kostenlosen Tarif ist. Im kostenlosen Tarif kannst du das Budget nur ansehen. Zu den Grenzen gehören ein Workspace, drei Konten, zehn Positionen, zwei Broker, 50 Portfolio-Transaktionen, 120 Wallet-Transaktionen und eine Benchmark.
Analyse und Werkzeuge
Snowball Analytics wirbt mit einer breiten Palette an Analysewerkzeugen. Seine Preisseite führt in jedem Tarif die Sharpe-Ratio, Beta und das KGV unter den Kennzahlen, außerdem die Diversifikation nach Sektor, Anlageklasse und Region sowie den IRR. Das Rebalancing-Werkzeug arbeitet im kostenlosen Tarif nur über Käufe, in den bezahlten vollständig. Das Backtesting testet Portfolio-Ideen mit historischen Daten: 10 Jahre bei Free und Starter, 30+ Jahre bei Investor und Expert.
Turbobulls bietet Benchmark-Vergleiche mit jedem ETF, jeder Aktie oder jedem Korb, den du hinzufügst, im kostenlosen Tarif einen, in den bezahlten beliebig viele. Dazu kommen Return on Investment, geldgewichtete und zeitgewichtete Rendite in jedem Tarif. Mit historischen Snapshots siehst du dein Portfolio so, wie es an jedem beliebigen Tag stand, neu berechnet aus deinen eigenen Transaktionen. Hinter diesen Hauptzahlen steht die Karte „Alle Kennzahlen“ in der Übersicht: Ihre Wachstums- und Renditekennzahlen, darunter Vermögenstempo, Wachstumsrate (CAGR) und zeitgewichtete Rendite, gibt es in jedem Tarif. Wer für den Investmentbereich zahlt, schaltet die Risiko- und Effizienzkennzahlen frei, darunter Sharpe-Ratio, maximalen Drawdown, Volatilität der Rendite, das Vielfache des eingesetzten Kapitals (MOIC), Momentum sowie Gebühren und Steuern.
Die Aufteilung nach Anlageart, Broker, Währung und Tag gibt es in jedem Tarif, Sektor, Branche, Land und Region sind kostenpflichtig. Positionen werden nach dem Instrument selbst eingeordnet: Ein Fonds zählt dort, wo er seinen Sitz hat, und wird nicht auf seine Bestände verteilt. Für jede Position lässt sich ein Ziel festlegen, und wenn du eingibst, was du diesen Monat investierst, verteilt Turbobulls den Betrag auf die Positionen unter ihrem Ziel. Dabei plant es nur Käufe, während die bezahlten Tarife von Snowball vollständig rebalancieren. Deutlich weniger tief ist Turbobulls beim Blick nach vorn: Es bietet weder Backtesting noch Szenario-Modellierung, mit denen Snowball wirbt.
So kommen deine Daten in die App
Hier liegt der deutlichste praktische Kompromiss zwischen den beiden. Snowball wirbt in seinen bezahlten Tarifen mit automatischen Broker-Verbindungen über Yodlee und SnapTrade. Turbobulls hat keine, und das ist eine bewusste Entscheidung, nichts, was noch aussteht. Synchronisierung heißt, dass irgendwo ein Server gültige Broker-Zugangsdaten verwahrt und die Plattform die zurückgelieferten Positionen liest. Bei Snowball gehen deine Broker-Zugangsdaten laut Sicherheitsseite direkt aus deinem Browser an Yodlee, und seine eigenen Server sehen sie nie. Die Positionen und Transaktionen werden trotzdem jede Nacht auf Server synchronisiert, die laut Snowball nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Turbobulls hat sich für die andere Seite dieses Kompromisses entschieden, und der Datei-Import ist der Preis dafür. Das ist ein echter Preis, und es lohnt sich, ihn abzuwägen.
Turbobulls bringt fertige Importe für CSV und XLSX mit, darunter die Activity Statements von Interactive Brokers, Trading 212, DEGIRO, eToro, Revolut, ING Romania und viele mehr, weitere folgen. Dazu kommt der allgemeine CSV-Import mit manueller Zuordnung. Du wählst den Broker und lädst die Datei hoch. Passt die Datei nicht zum gewählten Import, zeigt dir die App, zu welchem sie passt. Die Import-Vorschau markiert Duplikate, bevor etwas gespeichert wird, und der Import wird ganz oder gar nicht übernommen. Der Export nach CSV und Excel ist in jedem Tarif verfügbar.
Wer von Snowball Analytics wechselt, kann Positionen und Transaktionen als CSV exportieren (laut Preisseite in jedem Tarif, auch im kostenlosen) und die Datei über den allgemeinen CSV-Import zuordnen. Derselbe Weg gilt für jeden Broker ohne eigenen fertigen Import.
Wo beide Schwächen haben
- Bewusst keine automatischen Broker-Verbindungen
- Das Rebalancing plant nur Käufe, nie Verkäufe
- Kein Backtesting und keine Szenario-Modellierung
- Kein Dividenden-Rating, und erwartete Dividenden nur in einem bezahlten Tarif
- Keine öffentlichen Portfolios und kein KI-Assistent, weil der Server deine Positionen nicht lesen kann
- Eine installierbare Web-App statt nativer Apps
- Der kostenlose Tarif hat echte Grenzen: 10 Positionen, 3 Konten, 2 Broker
- Unser kostenloser Tarif zeigt drei Monate des Dividendenkalenders; bei Snowball gibt es den Kalender in allen vier Tarifen
- Keine Budgets, keine Haushaltsausgaben und kein Tracking des Gehalts; Bargeldkonten liegen im Portfolio, und laut eigener Vergleichsseite lassen sich Bank- und Sparkonten tracken
- Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, wie die eigene Sicherheitsseite sagt; Daten „depersonalisiert“ und verschlüsselt bei der Übertragung und im Ruhezustand
- Der Broker-Sync legt deine Positionen und Transaktionen jede Nacht auf seinen Servern ab, und Verbindungen gibt es nur in den bezahlten Tarifen
Im September 2026 auf den öffentlichen Seiten von Snowball geprüft. Maßgeblich ist die Dokumentation von Snowball.
Was Snowball Analytics kostet
| Snowball-Tarif | Free | Starter | Investor | Expert |
|---|---|---|---|---|
| Pro Jahr | 0, dauerhaft | 79,99 | 149,99 | 249,99 |
| Pro Monat, monatlich abgerechnet | Kostenlos | 7,99 | 14,99 | 24,99 |
| Portfolios | 1 | 1 | 10 | Unbegrenzt |
| Positionen | 10 | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Eigene Anlagen | 1 | 5 | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Watchlists | 1 | 2 | 10 | 20 |
| Depot verbinden | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Rebalancing-Werkzeug | Nur Käufe | Vollständig | Vollständig | Vollständig |
| Benchmarks | Indexfonds | Indexfonds | Jede Anlage | Jede Anlage |
| Backtests mit historischen Daten | 10 Jahre | 10 Jahre | 30+ Jahre | 30+ Jahre |
| Dividenden-Rating | Nein | Ja | Ja | Ja |
| Dividendenkalender | Ja | Ja | Ja | Ja |
| CSV-Export von Positionen und Transaktionen | Ja | Ja | Ja | Ja |
Welche Währung du siehst
Snowball zeigt die Preise in der Währung des Landes, aus dem du die Seite aufrufst. Im Browser zeigte sie Euro mit der eigenen Fußnote „Alle Preise sind in EUR“. Von einer US-Adresse abgerufen, zeigte dieselbe Seite dieselben Zahlen mit Dollarzeichen und „Alle Preise sind in USD“. Beide Abrufe stammen aus dem September 2026, deshalb stehen die Zahlen oben ohne Symbol. Aus Europa gelten sie in Euro.
Jährlich oder monatlich
Die Seite wirbt für die jährliche Abrechnung mit „16 % RABATT, also 2 Monate gratis“. Starter kostet 7,99 im Monat bei monatlicher Abrechnung oder 79,99 im Jahr, was die Seite selbst mit 6,7 im Monat angibt. Auf dieselbe Weise kommt Investor auf 12,5 und Expert auf 20,8. Bezahlt wird per Karte über Stripe.
Die Testphase und was danach kommt
Jeder bezahlte Tarif trägt den Hinweis „14 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte“, und laut FAQ bietet die Testphase vollen Zugriff, allerdings mit höchstens 2 Portfolios. Danach heißt es: „Du wirst automatisch auf den Free-Tarif umgestellt. Wenn du die Grenzen des Free-Tarifs überschreitest, wirst du gebeten, ein Upgrade zu machen oder Portfolios/Positionen zu entfernen. Wir löschen deine Daten NIEMALS ohne deine Erlaubnis.“ Wer kündigt, stoppt damit die Verlängerung; die bezahlte Laufzeit läuft regulär aus.
Im fairen Vergleich mit unserem Angebot
Turbobulls startet bei €3,99 pro Monat bei jährlicher Abrechnung für Investing Pro, gegenüber 7,99 im Monat oder 79,99 im Jahr für Starter bei Snowball. Zwei Punkte sprechen gegen uns, und das sagen wir offen: Der kostenlose Tarif von Snowball erlaubt wie unserer zehn Positionen, und sein Dividendenkalender ist komplett kostenlos, während unser kostenloser Tarif nur die letzten drei Monate davon zeigt. Beim Umfang geht unser kostenloser Tarif weiter, denn er enthält Ausgaben, Gehalt und Nettovermögen neben dem Portfolio. Bei beiden ist der Export im kostenlosen Tarif enthalten: bei Snowball eine CSV mit Positionen und Transaktionen, bei uns CSV und Excel.
Was es kostet
Oder €4,79 im Monat bei monatlicher Abrechnung. Bei jährlicher Abrechnung sind zwei Monate gratis. Jederzeit kündbar. Darunter gibt es einen kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit.
- Der komplette Investmentbereich: unbegrenzt viele Positionen, Trades, Broker, Benchmarks und Watchlist-Einträge, der vollständige Dividendenkalender mit Dividendenrenditen und die Risiko- und Effizienzkennzahlen. Der Ausgabenbereich bleibt so wie im kostenlosen Tarif
- Turbo Pro für €6,66 im Monat bei jährlicher Abrechnung oder €7,99 bei monatlicher Zahlung schaltet beide Bereiche frei und hebt alle Grenzen auf
- Oder Spending Pro für €2,99 im Monat bei jährlicher Abrechnung, nur für den Ausgabenbereich, während der Investmentbereich auf dem Stand des kostenlosen Tarifs bleibt
- Verschlüsselung und Export in jedem Tarif, auch im kostenlosen
- Zahlung per Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay über Stripe
Keine Kreditkarte nötig. Wenn du im kostenlosen Tarif bleibst, musst du nichts kündigen.
Für Leser aus Europa in Euro: Die Preisseite richtet sich danach, wo du sie aufrufst, und zeigt in den USA dieselben Zahlen in US-Dollar. Geprüft im September 2026. Die vollständige Tariftabelle steht weiter oben. Leistungsumfang und Preise legt Snowball fest, und sie können sich ändern.
- Ein kostenloser Tarif für dauerhaft 0, begrenzt auf 10 Positionen und 1 Portfolio, mit Import von Broker-Berichten, aber ohne Depotverbindung
- Starter 79,99, Investor 149,99, Expert 249,99 im Jahr, in Euro oder US-Dollar, je nachdem, wo du die Seite aufrufst; monatliche Abrechnung ist auch möglich, und für die jährliche wirbt Snowball mit 16 % Rabatt, also zwei Gratismonaten
- Unbegrenzte Positionen und Depotverbindung in allen drei bezahlten Tarifen
- Backtesting in jedem Tarif: 10 Jahre bei Free und Starter, 30+ Jahre bei Investor und Expert
- Dividendenkalender und CSV-Export in allen vier Tarifen, das Dividenden-Rating in den bezahlten
Snowball hat Funktionen, die Turbobulls nicht bietet, darunter Backtesting und ein Dividenden-Rating. Der Preisvergleich hängt also davon ab, welche davon du wirklich nutzen würdest.





