Die getquin-Alternative, die dein Portfolio nicht lesen kann
Alle deine Broker und Währungen in einer Gesamtsumme, deine Ausgaben direkt daneben. Deine Portfolio- und Wallet-Daten werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie synchronisiert werden. Gespeichert wird nur verschlüsselter Text, den wir nicht öffnen können.
14 Tage alle Funktionen inklusive · Danach dauerhaft kostenlos weiternutzen · Export in jedem Tarif
Turbobulls, wenn du Investments, Ausgaben, Gehalt und Nettovermögen an einem verschlüsselten Ort haben möchtest, den niemand außer dir lesen kann - auch wir nicht.
getquin, wenn du einen Social Feed mit geteilten Portfolios, eine automatische Synchronisierung mit den von getquin angebundenen Brokern und Banken oder eine KI-gestützte Analyse suchst.
Beim Preis: Turbobulls ab €3,99 pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder kostenlos. getquin Premium für €89,99 im Jahr oder kostenlos. Stand: September 2026.
Geht es dir vor allem um Sicherheit? Was getquin selbst über den Umgang mit deinen Daten schreibt, direkt von seinen Seiten zitiert.
So sieht der Unterschied aus
Was dein Gerät wirklich verlässt
MWR und TWR in jedem Tarif
So setzt sich deine Rendite zusammen
Seit dem ersten KaufDeine Ausgaben direkt neben dem Portfolio
Geografie ohne Rätselraten
Gemessen an deinen Zielen
5 Positionen haben ein Ziel, zusammen 71% des Portfolios. Du hast €6.400 Guthaben bei deinen Brokern.
Die Markierung auf jedem Balken ist das Ziel. Klick auf ein Ziel, um es zu ändern. Das Geld wird danach aufgeteilt, wie weit jede Position unter ihrem Ziel liegt, und kein Kauf geht über ein Ziel hinaus. Es ist ein Vorschlag.
Jede Dividende nach Abzug der Quellensteuer
Dividenden 2026
Nach Abzug der Quellensteuer, nach Ex-Tag. Dünne graue Linie: derselbe Monat 2025. Angekündigt: vom Anbieter bekannt gegeben. Erwartet: die letzte Dividende jeder Position, auf deinen heutigen Bestand gerechnet.
Dein Portfolio an jedem vergangenen Tag
14 Tage alle Funktionen inklusive, ohne Kreditkarte. Oder sieh dir zuerst die Demo mit Beispieldaten an.
So wechselst du von getquin
- Schritt 1
Kostenlos starten und den Wiederherstellungsschlüssel sichern
Keine Kreditkarte nötig. Sichere den Wiederherstellungsschlüssel (Recovery Key), wenn du deinen Workspace anlegst. Weil wir deine Daten nicht lesen können, können wir auch ein vergessenes Passwort nicht zurücksetzen. Mit dem Wiederherstellungsschlüssel kommst du trotzdem wieder hinein. - Schritt 2
Einen Broker nach dem anderen importieren
Der Depotauszug deines Brokers ist das Original, aus dem alle anderen Daten stammen, und genau dafür hat Turbobulls fertige Importe: die Activity Statements von Interactive Brokers, Trading 212, DEGIRO, Coinbase, Crypto.com, Delta, eToro, Saxo, Tastytrade, Trade Republic, Avanza, Montrose, XTB, TradeVille, Investimental und Revolut, bei den Banken außerdem ING Romania, Raiffeisen Romania, Salt Bank und die Kontoauszüge von Revolut. Alle anderen Broker importierst du über den allgemeinen CSV-Import, bei dem du die Spalten einmal zuordnest. Falls getquin einen Export einführt, funktioniert diese Datei auf demselben Weg. - Schritt 3
Mit dem Auszug abgleichen
Gleiche die Positionen mit dem Auszug ab, bevor du den nächsten Broker importierst. Die Vorschau markiert Duplikate, bevor etwas gespeichert wird. Der Import wird ganz oder gar nicht übernommen, eine fehlerhafte Datei hinterlässt also nie einen halben Import.
Darauf solltest du dich einstellen: Bei getquin aktualisiert ein verbundener Broker deine Positionen automatisch, laut Hilfe-Center täglich. Bei uns kommen sie per Datei, denn ein Synchronisierungsdienst müsste lesen, was er abruft, und unser Server kann das nicht. Für die meisten Portfolios bedeutet das einen Auszug pro Monat oder pro Quartal. Der Export aus Turbobulls ist in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen. Was du mitbringst, bleibt also nie bei uns eingesperrt.
Was passt zu dir?
Drei Fragen. Wenn getquin besser zu dir passt, sagen wir es dir.
Beantworte die drei Fragen, dann siehst du hier unsere Empfehlung.
- Ende-zu-Ende
Mit AES‑256 auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor synchronisiert wird. Deine Finanzdaten erreichen uns nur als verschlüsselter Text.
- Datei-Importe
CSV und XLSX von IBKR, Trading 212, DEGIRO, eToro und vielen mehr, weitere folgen. Dazu ein allgemeiner Import für jede andere Datei.
- Kostenloser Tarif
Dauerhaft und ohne Kreditkarte. Wenn die Testphase endet, wird nichts gelöscht.
- €3,99
Investing Pro pro Monat bei jährlicher Abrechnung: der Einstiegspreis für den Investmentbereich. Der kostenlose Tarif braucht keine Kreditkarte und läuft nie ab. Turbo Pro für €6,66/Monat schaltet beide Bereiche frei.
Direkt im Vergleich
| Funktion | Turbobulls | getquin |
|---|---|---|
| Die Unterschiede | ||
| Verschlüsselung | AES‑256‑GCM auf deinem Gerät, mit einem Schlüssel, der aus deinem Passwort abgeleitet wird. Deine Portfolio- und Wallet-Daten werden als verschlüsselter Text gespeichert. | Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die Sicherheitsseite beschreibt AES‑256 bei der Übertragung und im Ruhezustand, aber nirgends eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Startseite behauptet trotzdem, niemand könne auf deine Daten zugreifen, nicht einmal getquin. |
| Datenimport | Datei-Import und manuelle Eingabe. Bewusst keine Broker-Anbindung, denn ein Synchronisierungsdienst müsste deine Positionen lesen. | API-Anbindung an Broker und Banken, im Free-Tarif unbegrenzt, dazu CSV, PDF-Abrechnungen und manuelle Eingabe. |
| Community | Ein öffentliches Forum für Fragen und Ideen, in dem niemand die Positionen anderer Mitglieder sieht. Kein Social Feed mit Portfolios, und auch keiner möglich: Bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kann der Server nicht lesen, was ein solcher Feed zeigen müsste. | Die zentrale Funktion: Du folgst anderen Investoren, siehst ihre Portfolios und diskutierst über Aktien. Dazu kommen ein Magazin und News in den Foren. |
| Ausgaben und Budgets | Ausgaben, Kategorien, Sparquote, Gehalt und Nettovermögen neben dem Portfolio, dazu Budgets nach der Umschlagmethode. Alles im verschlüsselten Konto. | Deckt diesen Bereich ebenfalls ab: Einnahmen und Ausgaben mit automatischer Kategorisierung, Cashflow, Budgets mit Ausgabenlimits und Nettovermögen. Die Cashflow-Analyse ist eine Premium-Funktion. |
| Renditekennzahlen | ROI, geldgewichtete Rendite (MWR) und zeitgewichtete Rendite (TWR), alle drei in jedem Tarif, auch im kostenlosen. | IRR (geldgewichtet) und TTWROR (zeitgewichtet) als getrennte Kennzahlen in den kostenpflichtigen Tarifen. |
| Analyse | Wachstums- und Renditekennzahlen in jedem Tarif, Risiko- und Effizienzkennzahlen in den bezahlten Tarifen, dazu historische Snapshots und Benchmark-Vergleiche mit jedem ETF, jeder Aktie oder jedem Korb. | Wirbt mit KI-gestützter Portfolioanalyse und Risikobewertungen, dazu mit dem Exposure nach Ländern, Sektoren, Währungen und Anlageklassen. |
| Dividenden | Einnahmen pro Monat im Kalender, inklusive angekündigter, noch nicht gezahlter Beträge und Quellensteuer pro Zahlung. Vollständiger Kalender, Dividendenrenditen und die in den nächsten 12 Monaten erwarteten Zahlungen in den bezahlten Tarifen; im kostenlosen Tarif die letzten drei Monate. | Wirbt mit einem Dividenden-Tracker für kommende Zahlungen, dazu mit Dividenden-KPIs und Prognosen in Premium. |
| Mobil | Eine Web-App, die du auf iOS, Android und dem Desktop installieren kannst und die auch offline funktioniert. | Native Apps für iOS und Android, dazu die Web-App im Browser. |
| Preise | Turbo Pro für €6,66/Monat bei jährlicher Abrechnung oder €7,99/Monat bei monatlicher Zahlung hebt alle Grenzen auf und schaltet alle Bereiche frei. Investing Pro für €3,99/Monat bei jährlicher Abrechnung schaltet den Investmentbereich frei, der Ausgabenbereich bleibt auf dem Stand des kostenlosen Tarifs. Bei Spending Pro für €2,99/Monat ist es umgekehrt. | Free, Premium für €89,99 im Jahr und Wealth für €149,99 im Jahr, jeweils vor länderspezifischen Steuern. Ein monatliches Premium-Abo gibt es über die App-Stores. |
| Die Gemeinsamkeiten | ||
| Portfolio-Grundlagen | Mehrere Währungen, Broker und Konten, mit Benchmarks und Performance-Analyse. | Ebenfalls abgedeckt. Benchmarks in Premium, alle Summen in eine Währung deiner Wahl umgerechnet. |
| Sitz in der EU | Entwickelt in Bukarest, Rumänien. Deine Daten werden in der EU gespeichert und verarbeitet, in Frankfurt. | Berlin, Deutschland. Nach eigenen Angaben werden die Daten auf Servern in Deutschland und Europa gespeichert. |
| Kostenloser Tarif | Ja, dauerhaft. Nach der 14-tägigen Testphase bleibt dein Konto kostenlos nutzbar: mit Grenzen, aber ohne Löschung und ohne Kreditkarte. | Ja. Ein Free-Tarif mit unbegrenzten Bank- und Broker-Verbindungen, unterhalb von Premium und Wealth. |
Die Spalte „Turbobulls“ beschreibt Turbo Pro, den Tarif, der beide Bereiche freischaltet. Spending Pro und Investing Pro schalten jeweils einen Bereich frei, der andere bleibt genau auf dem Stand des kostenlosen Tarifs. Der kostenlose Tarif hat Grenzen, von jedem bezahlten Bereich bleibt aber ein nutzbarer Teil. Alle Angaben in der Spalte „getquin“ stammen von den eigenen Seiten des Anbieters, geprüft im September 2026. Jede negative Aussage stützt sich auf das, was dort steht; die Seiten sind in der Fußzeile aufgeführt. getquin kann sich seitdem verändert haben. Maßgeblich sind die Preis- und Dokumentationsseiten von getquin selbst.
14 Tage alle Funktionen inklusive, ohne Kreditkarte. Wenn du kein Abo abschließt, nutzt du danach dauerhaft den kostenlosen Tarif, und nichts wird gelöscht.
Ist getquin sicher? Was getquin selbst über deine Daten schreibt
Verschlüsselung: stark, aber nicht Ende-zu-Ende
getquinLaut der Sicherheitsseite von getquin sind deine Daten „mit fortschrittlichen Verschlüsselungstechnologien (AES‑256) geschützt, sowohl bei der Übertragung als auch im Ruhezustand“. Auf der Startseite heißt es: „Mit modernster Verschlüsselung kann niemand auf deine Daten zugreifen - nicht einmal wir“. Für sich genommen ist das ein guter Standard, besser als bei vielen Trackern.
getquingetquin ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das leiten wir aus dem ab, was getquin beschreibt, nicht aus dem, was dort fehlt. Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand wendet der Dienst selbst an, und deshalb kann er sie auch wieder aufheben. Keine getquin-Seite beschreibt einen Schlüssel, den nur du hast. Und die drei Funktionen, um die herum getquin gebaut ist, führen zum selben Ergebnis: Ein Feed, der anderen Mitgliedern deine Positionen zeigt, ein KI-Agent, der nach getquins eigenen Worten „deine Daten kennt“, und ein Broker-Sync, der deine Positionen täglich aktualisiert, brauchen alle Daten, die die Plattform lesen kann.
Das ist kein Vorwurf, und so ist es auch nicht gemeint. getquin hat nie gesagt, dass es Nutzerportfolios liest, und wir haben keinen Hinweis darauf, dass dort jemand das tut. Der Unterschied liegt darin, worauf das Versprechen beruht. Bei getquin beruht es auf Richtlinien, Mitarbeitenden und Zugriffskontrollen, bei uns auf einem Schlüssel, der dein Gerät nie verlässt. Deshalb sagen wir „können nicht“ statt „werden nicht“.
Wo die Daten liegen und wohin manche davon fließen
getquinAuf der Sicherheitsseite steht: „Deine Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland und Europa gespeichert“. In der Datenschutzerklärung vom 12. März 2026 heißt es: „Die Plattform wird in der EU gehostet.“
getquinDieselbe Erklärung nennt offen und in eigenen Worten zwei Ausnahmen. Zur Analyse mit Segment: „Die Daten werden auf Servern von Segment in den USA gespeichert“. Dazu kommt der Hinweis, dass das Datenschutzniveau dort „nicht dasselbe ist wie in der Europäischen Union“ und ein Zugriff durch Behörden „nicht ausgeschlossen werden kann“. Außerdem hält sie fest, dass Segment nur mit deiner ausdrücklichen Einwilligung läuft, die du widerrufen kannst. Zum Chatbot: „Deine Daten können auch in Ländern außerhalb der Europäischen Union verarbeitet werden“. Auf keiner der Seiten, die wir geprüft haben, wird ein Hosting-Anbieter genannt.
TurbobullsBei uns werden deine Daten in der EU gespeichert und verarbeitet. Datenbank und App laufen in Frankfurt, die Kursabfrage in Belgien, Analyse und Fehlerberichte in der EU. Zahlungen laufen über Stripe und E-Mails über Resend, beides US-Unternehmen. Korrekt formuliert gilt die Aussage also für deine Daten, nicht für jeden Teil der Infrastruktur, die wir nutzen.
Verbindungen bedeuten: Irgendwo liegen deine Zugangsdaten
getquinUnbegrenzte Bank- und Broker-Verbindungen gibt es bei getquin schon im kostenlosen Tarif, und für viele ist das der Grund, sich dafür zu entscheiden. Die Datenschutzerklärung nennt die Aggregatoren dahinter: finAPI, Plaid, Flanks und SnapTrade. Über SnapTrade heißt es, der Dienst „erhebt und speichert sicher die Anmeldedaten (wie Benutzername und Passwort), die du teilst“, und diese würden „niemals von uns gespeichert oder an uns weitergegeben“.
getquinDas ist eine echte Schutzmaßnahme: Dein Broker-Login liegt beim Aggregator, nicht bei getquin. Was der Aggregator zurückliefert, ist aber eine andere Frage. Positionen und Transaktionen kommen in einer Form an, die getquin verarbeiten kann, denn ein täglicher Sync, eine Allokationsanalyse und eine KI-Antwort zu deinem Portfolio brauchen sie genau so.
TurbobullsTurbobulls hat an keiner Stelle eine solche Verbindung. Deine Daten kommen per Datei-Import oder manueller Eingabe in die App. Es gibt also keine Zugangsdaten zu verwahren und nichts Lesbares abzurufen. Das ist der Kompromiss, und er hat einen echten Preis: Du lädst einen Auszug hoch, statt zuzusehen, wie die Daten von selbst erscheinen.
Kannst du deine Daten wieder mitnehmen?
getquinHier lautet die Antwort schlicht Nein, und das sagt getquin selbst, es ist nicht unsere Schlussfolgerung. Im Hilfe-Center-Artikel „CSV-Export deines Portfolios“, zuletzt aktualisiert am 30. August 2023 und im September 2026 noch online, heißt es: „getquin bietet derzeit keinen Export deines Portfolios oder Depots aus der App oder der Web-App an.“ Die Datenschutzerklärung gewährt das gesetzliche Recht auf Datenübertragbarkeit nach der DSGVO. Das ist allerdings ein rechtlicher Weg, kein Button im Produkt.
TurbobullsTurbobulls exportiert in jedem Tarif nach CSV und Excel, auch im kostenlosen. Der Export steht nie hinter einer Bezahlschranke. Wenn die Testphase endet oder ein Abo ausläuft, wird nichts gelöscht: Dein Konto wechselt in den kostenlosen Tarif, und deine Daten bleiben erhalten.
Und was wir trotzdem sehen können
TurbobullsDeine Portfolio- und Wallet-Daten werden auf deinem Gerät mit AES‑256‑GCM verschlüsselt, bevor sie gesendet werden. Der Schlüssel wird aus deinem Passwort abgeleitet. Unsere Datenbank enthält nur verschlüsselten Text, deshalb können wir deine Positionen, Transaktionen und Kontostände nicht lesen.
TurbobullsUnverschlüsselt bleibt, was ein Dienst zum Funktionieren braucht: deine E-Mail-Adresse sowie Art und Zeitpunkt jedes Eintrags. Wir sehen also, dass ein Konto am Dienstag eine Transaktion hinzugefügt hat. Wir sehen nicht, was es war, was es gekostet hat oder was es wert ist. Die Analyse in der App erfasst nur ausdrücklich festgelegte Ereignisse: keine automatische Erfassung, keine Aufzeichnung von Sitzungen, keine Werbetracker, und nichts wird verkauft.
So funktioniert die Verschlüsselung im Detail, auch was passiert, wenn du dein Passwort und deinen Wiederherstellungsschlüssel verlierst: Dann können auch wir dich nicht mehr hineinlassen.
Im Detail
Zwei unterschiedliche Ansätze für Portfolio-Tracking
getquin wird von der QUIN Technologies GmbH in Berlin betrieben. Auf seiner Startseite nennt der Portfolio-Tracker mehr als 500.000 Nutzer. Laut seinen öffentlichen Unterlagen trackt getquin Aktien, ETFs, Rohstoffe, Kunst, Sammlerstücke und Immobilien aus mehr als 800.000 Anlagen. Es bietet Community-Funktionen, mit denen du anderen Investoren folgen und ihre Portfolios sehen kannst, und verbindet sich per API mit Brokern und Bankkonten. Stand September 2026 wirbt getquin außerdem mit dem Tracking des Nettovermögens, einer Aufschlüsselung von Einnahmen und Ausgaben mit Budgets, einer KI-gestützten Portfolioanalyse in Premium und KI-Finanzagenten in Wealth.
Bei Turbobulls steht der Datenschutz an erster Stelle, das Fundament ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Deine Daten werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen. Die Plattform ist also so gebaut, dass sie deine Positionen und Transaktionen nicht lesen kann. Neben Investments trackt Turbobulls auch deine Wallet, Bankkonten, Gehalt, Ausgaben und Einnahmen und bietet geldgewichtete und zeitgewichtete Rendite, historische Snapshots und rückwirkend berücksichtigte Splits.
Beide rechnen ein Portfolio in eine Basiswährung um und vergleichen es mit dem Markt. Unterschiede gibt es bei der Datenschutzarchitektur, bei den kostenlos verfügbaren Renditekennzahlen, beim Datenimport und bei der Frage, ob es überhaupt eine Community gibt. Diese vier Punkte hängen zusammen, und genau darum geht es im nächsten Tab.
Wie die beiden Plattformen mit deinen Daten umgehen
getquinDie Sicherheitsseite von getquin nennt AES‑256-Verschlüsselung bei der Übertragung und im Ruhezustand sowie die Speicherung auf Servern in Deutschland und Europa. Die Startseite und die KI-Seite ergänzen, dass dank dieser Verschlüsselung niemand auf deine Daten zugreifen kann, nicht einmal getquin. Laut Datenschutzerklärung wird die Plattform in der EU gehostet. Sie nennt finAPI, Plaid, Flanks und SnapTrade unter den Diensten für die Kontoanbindung und ergänzt, dass Analysedaten von Segment auf Servern in den USA gespeichert werden und Daten außerhalb der EU verarbeitet werden können, wenn du den Chatbot nutzt. getquin ist nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Keine getquin-Seite beschreibt einen Schlüssel, den nur du hast. Der Community-Feed zeigt anderen Mitgliedern geteilte Portfolios, der KI-Agent kennt nach getquins Worten deine Daten, und der Broker-Sync aktualisiert die Positionen täglich. All diese Funktionen arbeiten mit Portfoliodaten, und in diesem Sinn nennen wir es ein serverseitiges Modell. Maßgeblich für alle Details sind die Datenschutzerklärung und die Sicherheitsseite von getquin.
TurbobullsTurbobulls nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das ist ein anderes Modell, keine stärkere Version desselben. Deine Daten werden auf deinem Gerät mit AES‑256‑GCM verschlüsselt, bevor irgendetwas das Gerät verlässt, mit einem Schlüssel, der per PBKDF2 aus deinem Passwort abgeleitet wird. Der Kompromiss ist real und wirkt in beide Richtungen: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schließt einen Social Feed über den Server, eine KI-Analyse deiner Positionen und eine automatische Broker-Synchronisierung aus. Nichts davon funktioniert mit Daten, die die Plattform nicht lesen kann.
Beide Unternehmen sitzen in der EU und unterliegen der DSGVO. Für die Analyse in der App erfasst Turbobulls nur ausdrücklich festgelegte Ereignisse: keine automatische Erfassung, keine Aufzeichnung von Sitzungen, keine Werbetracker, und nichts wird verkauft. So funktioniert die Verschlüsselung im Detail, auch das, was wir trotzdem sehen können.
- AES‑256‑GCM-Verschlüsselung auf dem Gerät, Schlüsselableitung per PBKDF2
- Eigene Schlüssel für jeden Workspace, Wiederherstellungsschlüssel verfügbar
- An keiner Stelle eine Broker-Verbindung
- Export in jedem Tarif, nie hinter einer Bezahlschranke
- AES‑256 bei der Übertragung und im Ruhezustand; Daten auf Servern in Deutschland und Europa, laut Sicherheitsseite
- Plattform in der EU gehostet, laut Datenschutzerklärung
- Broker- und Bank-Synchronisierung per API für die angebundenen Anbieter
- Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt: AES‑256 bei der Übertragung und im Ruhezustand, laut Sicherheitsseite
Community und Social: Darauf setzt getquin
Um diesen Bereich herum ist getquin aufgebaut. Laut seiner Seite zum Aktienforum kannst du erfahrenen Investoren, Tradern oder Freunden folgen, Tausende Portfolios anderer Mitglieder ansehen, dein eigenes für Feedback posten und mit anderen Mitgliedern über Aktien diskutieren. Wenn du dein Portfolio teilst, sehen andere laut derselben Seite die Namen der Aktien, Fonds oder ETFs, die du kaufst, aber nicht die Beträge. Für Investoren, die gern von anderen lernen, ist das ein echter Vorteil.
In seinem Magazin veröffentlicht getquin außerdem Lernartikel und Anleitungen, und in den Foren stehen aktuelle Nachrichten, Quartalszahlen und andere marktbewegende Ereignisse im Vordergrund. Für Investoren, die noch am Anfang stehen, kann eine Community mit Lernmaterial direkt neben dem Tracker hilfreich sein.
Turbobulls hat keinen Social Feed und keine Möglichkeit, dein Portfolio zu teilen oder anderen zu folgen, und daran wird sich auch nichts ändern. Das ist keine Lücke auf der Roadmap: All das setzt voraus, dass die Plattform Portfoliodaten lesen kann, und Turbobulls ist so gebaut, dass sie das nicht kann. Wenn du Portfolios teilen und anderen folgen willst, ist getquin genau dafür gemacht, und wir sind es nicht.
Was wir haben, ist die Turbobulls Community: ein Diskussionsforum für Fragen und Ideen rund um die App und ums Investieren. Lesen kann jeder, zum Posten brauchst du ein Turbobulls-Konto. Portfolios werden dort nicht geteilt, und niemand sieht die Positionen anderer Mitglieder. Forenbeiträge sind öffentlich und nicht verschlüsselt. Der Tracker selbst bleibt ein Werkzeug nur für dich, für alle, die privat tracken und auswerten wollen.
Analyse und Performance-Kennzahlen
getquin wirbt in seinen kostenpflichtigen Tarifen mit dem internen Zinsfuß (IRR) und der echten zeitgewichteten Rendite (TTWROR) als getrennten Kennzahlen. Das Hilfe-Center beschränkt den IRR auf Premium und Wealth und führt TTWROR unter den Premium-Funktionen. Dazu kommen eine KI-gestützte Portfolioanalyse, Risikobewertungen und das Exposure nach Ländern, Sektoren, Währungen und Anlageklassen. Das ist ein solider Werkzeugkasten für die Analyse, und für den KI-Teil hat Turbobulls kein Gegenstück.
Turbobulls bietet dasselbe Kennzahlenpaar in jedem Tarif: Zusätzlich zum ROI gibt es geldgewichtete und zeitgewichtete Rendite, auch im kostenlosen Tarif. Die MWR zeigt die Rendite, die du tatsächlich erzielt hast, abhängig davon, wann du Geld eingezahlt oder entnommen hast. Die TWR trennt die Leistung des Portfolios vom Timing deiner Ein- und Auszahlungen. Zusammen ergeben beide ein vollständigeres Bild, und sie zu verwechseln ist ein häufiger Fehler, wenn Privatanleger ihre eigenen Ergebnisse bewerten. Dazu kommt die Karte „Alle Kennzahlen“ in der Übersicht: Ihre Wachstums- und Renditekennzahlen, darunter Vermögenstempo, Wachstumsrate (CAGR) und zeitgewichtete Rendite, gibt es in jedem Tarif. Wer für den Investmentbereich zahlt, schaltet die Risiko- und Effizienzkennzahlen frei, darunter Sharpe-Ratio, maximalen Drawdown, Volatilität der Rendite und MOIC.
Die Aufteilung nach Anlageart, Broker, Währung und Tag gibt es in jedem Tarif, Sektor, Branche, Land und Region sind kostenpflichtig. Positionen werden nach dem Instrument selbst eingeordnet: Ein Fonds zählt dort, wo er seinen Sitz hat, und wird nicht auf seine Bestände verteilt. Als Benchmark dient jeder ETF, jede Aktie oder jeder Korb, den du hinzufügst, im kostenlosen Tarif einer, in den bezahlten beliebig viele. Mit historischen Snapshots siehst du dein Portfolio so, wie es an jedem beliebigen Tag stand.
Ausgaben, Budgets und Nettovermögen
Turbobulls trackt neben dem Portfolio auch Ausgaben mit Kategorien und Tags, Bargeldkonten, Schulden, Gehalt und Sparquote und zeigt dein Nettovermögen über alles hinweg, dazu eine Projektion zur finanziellen Unabhängigkeit. Das Budget folgt der Umschlagmethode: Jeden Monat verteilst du das Geld, das du tatsächlich hast, auf Kategorien und siehst, was übrig ist. Nicht ausgegebenes Geld wird in den nächsten Monat übertragen, und was du zu viel ausgibst, geht vom Topf des nächsten Monats ab. So bleibt das Budget an echtes Geld gebunden.
Auch getquin deckt diesen Bereich ab. Stand September 2026 wirbt seine Cashflow-Seite mit Einnahmen und Ausgaben samt automatischer Kategorisierung, dem monatlichen Cashflow, Budgets mit Ausgabenlimits, dem Tracking des Nettovermögens und Verbindungen zu Bankkonten, nicht nur zu Brokern. Das Hilfe-Center führt die Cashflow-Analyse unter den Premium-Funktionen. Der Unterschied ist also nicht, dass einer von uns Ausgaben oder Budgets trackt und der andere nicht. Es ist die Methode: Turbobulls nutzt die Umschlagmethode, bei der du das Geld, das du tatsächlich hast, auf Kategorien verteilst und nicht ausgegebenes Geld in den nächsten Monat überträgst. Und all das liegt in einem Konto, das der Server nicht lesen kann.
Wenn du nur deine Investments tracken willst, bekommst du damit Funktionen, die du nicht nutzen wirst. Das ist gut zu wissen, bevor du ein Konto erstellst. Investing Pro ist genau für diesen Fall gedacht: Der Tarif schaltet den Investmentbereich vollständig frei, der Ausgabenbereich bleibt genau auf dem Stand des kostenlosen Tarifs. So zahlst du nicht für den Teil, den du nicht nutzt. Im kostenlosen Tarif kannst du das Budget nur ansehen. Zu den Grenzen gehören ein Workspace, drei Konten, zehn Positionen, zwei Broker, 50 Portfolio-Transaktionen, 120 Wallet-Transaktionen und eine Benchmark.
So kommen deine Daten in die App
Hier liegt der deutlichste praktische Kompromiss zwischen den beiden. getquin wirbt mit einer automatischen Synchronisierung für die Broker auf seiner Liste. Turbobulls hat keine, und das folgt aus der Verschlüsselung: Es ist keine Funktion, die nur noch nicht erschienen ist. Eine automatische Synchronisierung, wie sie die meisten Tracker anbieten, braucht einen Dienst (den Tracker selbst oder einen Aggregator in seinem Auftrag), der gültige Zugangsdaten verwahrt und die abgerufenen Transaktionen liest. Turbobulls hat sich für die andere Seite dieses Kompromisses entschieden, und der Datei-Import ist der Preis dafür. Das ist ein echter Preis, und es lohnt sich, ihn abzuwägen.
Turbobulls bringt fertige Importe für CSV und XLSX mit, darunter die Activity Statements von Interactive Brokers, Trading 212, DEGIRO, eToro, Revolut, ING Romania und viele mehr, weitere folgen. Dazu kommt der allgemeine CSV-Import mit manueller Zuordnung. Du wählst den Broker und lädst die Datei hoch. Passt die Datei nicht zum gewählten Import, zeigt dir die App, zu welchem sie passt. Die Import-Vorschau markiert Duplikate, bevor etwas gespeichert wird, und der Import wird ganz oder gar nicht übernommen. Der Export nach CSV und Excel ist in jedem Tarif verfügbar.
Laut dem Hilfe-Center von getquin kannst du dein Portfolio derzeit weder aus der App noch aus der Web-App exportieren. Starte deshalb mit den Auszügen deiner Broker statt mit getquin. Kommt ein Export dazu, läuft diese Datei über den allgemeinen CSV-Import, der auch jeden Broker ohne eigenen fertigen Import abdeckt.
Wo beide Schwächen haben
- Keine automatische Broker-Synchronisierung, und mit diesem Verschlüsselungsmodell auch keine möglich
- Kein Social Feed und kein Teilen von Portfolios, aus demselben Grund
- Keine KI-gestützte Analyse deiner Positionen
- Eine installierbare Web-App statt nativer Apps
- Der kostenlose Tarif hat echte Grenzen: 10 Positionen, 3 Konten, 2 Broker
- Nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Die Sicherheitsseite nennt AES‑256 bei der Übertragung und im Ruhezustand, die Startseite behauptet dennoch, niemand könne auf deine Daten zugreifen
- Der KI-Agent kennt nach getquins eigenen Worten deine Daten, und ein geteiltes Portfolio zeigt anderen Mitgliedern die Namen deiner Aktien. Beides arbeitet mit deinen Portfoliodaten
- IRR laut Hilfe-Center nur in Premium und Wealth; TTWROR führen sowohl das Hilfe-Center als auch die Seite zum Portfolio-Tracker unter den Premium-Funktionen
- Kein Export deines Portfolios aus der App oder der Web-App, laut Hilfe-Center
- Eine Ansicht deiner Positionen an einem bestimmten vergangenen Tag beschreiben seine öffentlichen Unterlagen nicht (Stand: September 2026)
Im September 2026 auf den Seiten von getquin geprüft. Maßgeblich ist die Dokumentation von getquin.
Was es kostet
Oder €4,79 im Monat bei monatlicher Abrechnung. Bei jährlicher Abrechnung sind zwei Monate gratis. Jederzeit kündbar. Darunter gibt es einen kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit, darüber Turbo Pro für €6,66/Monat bei jährlicher Abrechnung, das beide Bereiche freischaltet.
- Turbo Pro hebt alle Grenzen auf und schaltet alle Bereiche frei
- Oder zahl nur für einen Bereich: Investing Pro für €3,99 im Monat bei jährlicher Abrechnung, Spending Pro für €2,99. Der Bereich, den du nicht kaufst, bleibt auf dem Stand des kostenlosen Tarifs, statt zu verschwinden.
- Verschlüsselung und Export in jedem Tarif, auch im kostenlosen
- Zahlung per Karte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay über Stripe
Keine Kreditkarte nötig. Wenn du im kostenlosen Tarif bleibst, musst du nichts kündigen.
Stand September 2026 kostete Premium EUR 89,99 im Jahr und Wealth EUR 149,99 im Jahr, beide auf der Preisseite im Web als Jahrespreis vor länderspezifischen Steuern angegeben. Die AGB beschreiben außerdem ein Monatsabo. Laut Hilfe-Center gibt es eine 7-tägige Premium-Testphase, die in ein Jahresabo übergeht, wenn du sie nicht kündigst. Die Preise legt getquin fest, und sie können sich ändern.
- Ein Free-Tarif unterhalb der beiden bezahlten Tarife, mit unbegrenzten Bank- und Broker-Verbindungen
- Community, Feeds und Lerninhalte
- Bank- und Broker-Verbindungen per API
- KI-gestützte Portfolioanalyse in Premium, KI-Finanzagenten in Wealth





